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Rolf Probala, Corporate Communiations

ETH World 2000-2005

The ETH World program came to an end in 2005. This website is no longer updated and contains archival information about the activities.

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Rolf Probala ist seit Anfang 2000 Leiter von Corporate Communications der ETH Zürich. Er gehört dem Beirat von ETH World an.

Welche Ziele verfolgt aus Ihrer Sicht ETH World, und was wurde bereits realisiert?
Die Informationstechnologie eröffnet uns eine neue, virtuelle Welt, die wir erst zu entdecken beginnen und in der wir uns noch sehr schwerfällig bewegen. Wir benutzen wohl alle das Internet, aber wir tun dies zumeist auf den paar Quadratzentimetern eines stationären Bildschirms und beschränken uns im Wesentlichen auf Buchstaben und Bilder. ETH World hat zum Ziel, diese virtuelle Welt origineller und wirkungsvoller zu erschliessen und ihr enormes Potential für die ETH zu nutzen; weit über das hinaus, was uns das Internet heute bietet. Dieses Ziel ist nicht in fünf Jahren zu erreichen. Aber ETH World hat, seit sie im Jahr 2000 mit einem Wettbewerb lanciert wurde, eine beachtliche Zahl von Projekten hervorgebracht. Sie alle bilden kleinere oder grössere Meilensteine auf dem Weg zu einer «ETH Word» im virtuellen Raum.

Worauf kann ETH World besonders stolz sein?
ETH World hat das Bewusstsein geschärft, dass die virtuelle Welt des Internet systematischer und kreativer für Lehre, Forschung und Verwaltung genutzt werden kann. Das Unternehmen ETH World hat zudem den institutionellen Rahmen geschaffen, in dem alle, die sich dafür interessierten, an ETH World bauen konnten. Inzwischen laufen über 40 Projekte – einige sind schon abgeschlossen – die alle der ETH und ihren Angehörigen zu Gute kommen. Der drahtlose Zugang erlaubt uns innerhalb der ETH, mobiler zu arbeiten, die tägliche Webzeitung ETH Life ist ein Kommunikationskanal, der das Leben an der ETH spiegelt und auch ausserhalb grosse Beachtung findet, e-collection erschliesst den ETH-Forschenden eine Fülle von noch unveröffentlichten Forschungsergebnissen, das «Vireal Lab» ermöglicht eine völlig neue Art von interaktivem Lehren und Lernen usw. Gerade das Beispiel Vireal Lab zeigt aber auch, dass die kreative Nutzung des virtuellen Raumes mit grossem Aufwand und einem eigentlichen Kulturwandel verbunden ist. Beides ist nicht einfach und nicht billig zu haben. Mit dieser Seite von ETH World tun wir uns oft noch schwer.

Welche Veränderungen bewirkt ETH World?
Hat dies für die ETH-Angehörigen nur positive Folgen oder auch negative?

ETH World hat das Bewusstsein geschärft, dass die virtuelle Welt des Internet systematischer und kreativer für Lehre, Forschung und Verwaltung genutzt werden kann. Das Unternehmen ETH World hat zudem den institutionellen Rahmen geschaffen, in dem alle, die sich dafür interessierten, an ETH World bauen konnten. Inzwischen laufen über 40 Projekte – einige sind schon abgeschlossen – die alle der ETH und ihren Angehörigen zu Gute kommen. Der drahtlose Zugang erlaubt uns innerhalb der ETH, mobiler zu arbeiten, die tägliche Webzeitung ETH Life ist ein Kommunikationskanal, der das Leben an der ETH spiegelt und auch ausserhalb grosse Beachtung findet, e-collection erschliesst den ETH-Forschenden eine Fülle von noch unveröffentlichten Forschungsergebnissen, das «Vireal Lab» ermöglicht eine völlig neue Art von interaktivem Lehren und Lernen usw. Gerade das Beispiel Vireal Lab zeigt aber auch, dass die kreative Nutzung des virtuellen Raumes mit grossem Aufwand und einem eigentlichen Kulturwandel verbunden ist. Beides ist nicht einfach und nicht billig zu haben. Mit dieser Seite von ETH World tun wir uns oft noch schwer.

Was bedeutet ETH World für Sie?
Eine Herausforderung und eine grosse Chance. Als ich am 1. Januar 2000 die Leitung der ETH Kommunikationsabteilung (AOA) übernahm, stand ETH World unmittelbar vor ihrer Lancierung mittels eines grossen internationalen Wettbewerbs. Die Kommunikation erwies sich als schwierig. ETH World war so visionär und abstrakt, dass sich das Vorhaben nur schwer mit Worten oder Beispielen beschreiben liess. Mich hat die Vision von Anfang an fasziniert, auch wenn ich sie noch nicht festmachen konnte. Uns fehlten die klaren nachvollziehbaren Botschaften. Die Skeptiker argwöhnten, ETH World sei ein Wolkengebilde – nicht zu fassen und auch nicht zu realisieren. Dank des Wettbewerbs, dank konkreter Projekte und vor allem dank des Engagements und der Kritik der Kolleginnen und Kollegen in der Projektsteuerung und in der Projektleitung schärften sich die Konturen von ETH World mit der Zeit. Heute, da ETH World mehr und mehr Realität wird, zeigt sich, dass die ETH gut beraten war, auf dieses Projekt zu setzten. Bei vielen ETH-Angehörigen ist die Skepsis allerdings geblieben. Dies liegt wohl auch daran, dass ETH World als «top-down»-Projekt lanciert wurde und dass für die Umsetzung einer solchen Vision sehr viel mehr Mittel nötig gewesen wären. Trotzdem – ETH World ist heute ein Teil der ETH Zürich, ein Teil der stetig wächst, sich differenziert und für uns alle immer selbstverständlicher wird. ETH-World ist für mich aber auch ein wichtiger «Lehrblätz» in der Kommunikation grosser visionärer Projekte. Künftig werden wir bei solchen Vorhaben darauf achten, dass alle, welche die kühne Vision mittragen sollen, früh eingebunden werden und sie mitgestalten können.

Was wäre, wenn es ETH World nicht gäbe?
Die ETH würde über kurz oder lang eine «ETH World» auf Druck von aussen einführen und hätte damit – nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte – eine wichtige Entwicklung verschlafen.

 

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© 2012 ETH Zurich | Imprint | Disclaimer | 1 July 2005
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